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Die Deutsche Alpenstraße: Vierte Etappe vom Tegernsee bis Ramsau

Nach bereits drei Tagen auf der Deutschen Alpenstraße stand nun die letzte und gleichzeitig längste Etappe meines Roadtrips durch Bayern an. Knapp 200 Kilometer wollte ich heute zurücklegen um am Nachmittag in der Gemeinde Ramsau im Berchtesgadener Land anzukommen, wo mich das Postkartenmotiv schlechthin empfangen würde – die Kirche St. Sebastian. Da mich die letzten Tage auf der Deutschen Alpenstraße schon gelehrt hatten, wie schnell sich die Fahrzeit verlängert, wenn man hier und da anhält oder aber nur mit Tempo 50 durch die Ortschaften zuckelt, ging es auch heute am Tegernsee gleich in der Früh los.

Schliersee

Der erste Halt war heute schon schnell erreicht. Quasi um’s Eck des Tegernsees liegt der kleinere Schliersee – an diesem Morgen leider unter tief hängenden, dunklen Regenwolken, so dass es nur eine kurze, ziemlich nasse Fotopause wird.

Schliersee im Regen

Schliersee im Regen

Über Landstraßen geht es weiter. Ich durchfahre eine Menge bayerischer Dörfer und Kleinstädte. Vorbei am Tatzlwurm und an Oberaudorf und dann auf den Chiemsee zu. Vor dem Chiemsee macht die Alpenstraße allerdings einen Schlenker, so dass ich den See heute nicht mehr zu sehen bekomme. Vielleicht ein anderes Mal.

Die Deutsche Alpenstraße

Die Deutsche Alpenstraße

Eine Dorfkirche

Eine Dorfkirche

Ausblicke entlang der Deutschen Alpenstraße

Ausblicke entlang der Deutschen Alpenstraße

Reit im Winkl

Schließlich lande ich für eine (späte) Mittagspause in Reit im Winkl, wo ich mir eine Weile die Füße vertrete. Die kleine Gemeinde liegt in der Mittagszeit völlig verschlafen da. Viele Geschäfte sind geschlossen, kaum jemand ist unterwegs.  Und so schlendere ich – immerhin nun bei strahlendem Sonnenschein – mit ein paar Senioren durch die ruhigen Sträßchen und stärke mich für die Weiterfahrt in einer kleinen Bäckerei.

Das verschlafene Reit im Winkl zur Mittagszeit

Das verschlafene Reit im Winkl zur Mittagszeit

Beim Verlassen von Reit im Winkl muss ich dann leider feststellen, dass der Teil der Deutschen Alpenstraße, der aus Reit im Winkl herausführt, wegen Straßenbauarbeiten vorübergehend gesperrt ist, so dass ich ausnahmsweise für wenige Kilometer auf die Autobahn ausweichen muss. Wenig später befinde ich mich aber wieder auf der richtigen Straße und fahre geradewegs hinein ins Berchtesgadener Land.

Willkommen im Berchtesgadener Land

Und wie schön es hier gleich ist! Alles grünt und die Bergpanoramen sind einfach klasse.

Ramsau

Am frühen Nachmittag erreiche ich schließlich das letzte Etappenziel und damit auch das Ende der Deutschen Alpenstraße: Ramsau. Das Auto wird am Ortseingang geparkt und dann dauert es nur noch wenige Minuten bis ich das Postkartenidyll gefunden habe. Das Wetter ist perfekt und die Kirche in dieser einzigartigen Kulisse  wunderschön!

Kirche St. Sebastian in Ramsau

Kirche St. Sebastian in Ramsau

Aussicht über Ramsau

Aussicht über Ramsau

Aber auch ansonsten ist Ramsau ein wirklich toller Ort. Ruhig, idyllisch und mit den umliegenden Bergen voller Versprechen auf tolle Wanderungen.

Zu guter Letzt: ein kleines Fazit zur Deutschen Alpenstraße

Warum die Deutsche Alpenstraße zu den schönsten Ferienstraßen Deutschlands gehört, hat sich mir auf jeder der vier Tagesetappen in aller Deutlichkeit gezeigt. Weite, grüne Wiesen, Obstbäume in voller Blütenpracht, sanfte Serpentinen über Hügel und durch Berglandschaften, typisch bayerische Dörfer und Kleinstädte und Highlights wie Schloss Neuschwanstein oder St. Sebastian in Ramsau… Dazu ein entspanntes Fahren auf Landstraßen, auf denen sich der Verkehr in Grenzen hält. Ein wirklich gelungener Roadtrip und eine tolle Möglichkeit, einige der wohl schönsten Seiten Deutschlands in einem Kurztrip zu erleben.

HEIMATLIEBE!

Hier geht es zu den vorherigen Etappen auf der Deutschen Alpenstraße:

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