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Washington D.C. an einem Tag

Da Washington D.C. – in amerikanischen Verhältnissen gedacht – ja nur einen „Katzensprung“ von New York City entfernt ist, unternahm ich während einer NY-Reise im Sommer einen Tagestrip nach DC. Für etwa 40 Dollar ging es mit Megabus morgens hin und am Abend zurück, etwa vier Fahrtstunden pro Strecke. Vier eisigkalte (!) Fahrtstunden! Egal wie heiß die Temperaturen außerhalb des Busses sein mögen, ich empfehle unbedingt warme Kleidung einzupacken, denn die Klimaanlage im Bus läuft mit Sicherheit auf Hochtouren. Ich habe regelrecht schlotternd in Washington den Bus verlassen. Der Kälteterror war dann zugegebenermaßen aber schnell vergessen, als ich schon wenige Schritten vom Busparkplatz entfernt, einen ersten Blick auf das Capitol erhaschen konnte, was wirklich imposant ist.

Florida – The Sunshine State

Nachdem ich in jungen Jahren bereits eine Weile in Florida  verbracht hatte, kehrte ich auch später noch mehrfach dorthin zurück um Freunde wieder zu treffen und floridianische Sonne zu tanken. Mittlerweile war ich in den Everglades, in Miami, Orlando, Gainesville, St. Augustine, Fort Myers, Sanibel Island und in Naples.  Alles hat seinen Reiz, aber nur ein einzelner dieser Orte hätte für meinen Geschmack doch zu wenig zu bieten um einen ganzen Urlaub dort verbringen zu wollen. Die interessantere Alternative ist es da wohl, einen Mietwagen zu nehmen und auf eine Rundreise durch Florida zu gehen!

San Francisco – It’s definitely something else

San Francisco ist eine fantastische Stadt. Sie ist einfach anders. Ich hätte deutlich länger als die eine Woche, die ich in SF verbracht habe, gebraucht, um die Stadt in ihrer Gänze zu erfassen und zu verstehen. Nur wollte ich einfach alles sehen und zwar alles auf einmal: von den verschiedenen Stadtvierteln, über Alcatraz bis hin zum Yosemite National Park.  Das hatte zur Folge, dass ich nach einer Woche tatsächlich eine Menge gesehen hatte, aber in dieser wunderbar vielseitigen Stadt, mit ihrem besonderen Flair, kaum wirklich angekommen war (oder mein Herz zuvor schon an eine andere Stadt verloren hatte – oh, New York).

New York – It puts a spell on you (2012)

Obwohl ich auf meiner USA-Tour 2012 aus so vielen Städten hätte wählen können, war es für mich eigentlich gar keine Frage: New York City is calling for me. Oder: My heart is calling for New York City. Wie man’s nimmt. Ich konnte also endlich da ansetzen, wo ich letztes Jahr aufhören musste. Und ich konnte es kaum abwarten!

New York State of Mind (2011)

Ich war damals (wie heute noch) ein riesiger Sex and the City-Fan und habe somit nicht wenig Zeit mit Carrie, Miranda, Samantha und Charlotte in den New Yorker Straßen, Bars und Wohnzimmern verbracht… natürlich alles von meiner eigenen Couch aus. Wie gerne wäre ich aber selber mal shoppend durch die Straßen und Cosmopolitan trinkend durch die Bars von New York gehüpft! 2011 war dann DAS Jahr! Das Jahr, wo sie anfing: meine Liebe zu New York.

Grand Canyon. Grand impressions.

Ich war mir damals wirklich nicht sicher, ob ich einen der nur wenigen Tage in Las Vegas für einen Tagesausflug zum Grand Canyon abzwacken wollte. Der Helikopter-Flug zum und über den Grand Canyon war mir eindeutig zu teuer und bei der Bustour, die auch noch über 130 Dollar kostete, sollten von einer elfstündigen Tour schon acht Stunden für die reine Busfahrt draufgehen. Letztendlich entschied ich mich nach einem längeren Hin und Her aber doch dazu,  diese Strapazen auf mich zu nehmen. Ich hatte einfach schon so oft gehört, wie beeindruckend der Grand Canyon sein soll. Und nun wollte ich mich selbst davon überzeugen.