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Curaçao – Niederlande meets Karibik

Curaçao – vielleicht erinnert ihr euch noch an diesen blauen Likör, der den Mund so färbt, als hätte man an der falschen Seite des Tintenfüllers gekaut? Und nicht einmal schmecken tut er, dieser Likör, wenn ihr mich fragt.  Aber Curaçao ist mehr als ein Tropfen blaufarbigen Alkohols. Es ist eine Insel am untersten Ende der Karibik, die – tatsächlich – zu den Niederlanden gehört. Die Wahl auf Curaçao als Reiseziel fiel eher spontan durch ein gutes Flugangebot und ein dringendes Verlangen nach einem erholsamen Urlaub. „Was kann an einer karibischen Insel schon falsch sein?“, dachte ich. In meiner Vorstellung lag ich bereits unter Palmen, auf feinkörnigem, weißen Sand und lauschte den sanften Wellen des karibischen Meeres.

Ein Juwel im Westen Curacaos – Landhuis Klein Santa Martha

Es sind 9 Uhr am Morgen. Ich sitze auf der bereits von Sonnenschein verwöhnten Terrasse. Ein starker schwarzer Kaffee duftet neben mir, die frisch gebackenen Pancakes mit Marmelade und Erdnussbutter habe ich bereits verschlungen. Eine leichte Brise weht mir um die Nase, die Sonne wärmt mir den Nacken. Mein Blick ist auf den wunderschönen Santa Martha Bay gerichtet. Das Wasser ist ruhig und von einer lebendigen, türkisblauen Farbe, die hügelige Landschaft drum herum wirkt im Kontrast dazu eher karg, trocken und wild. Große Kakteen prägen das Bild.

Kuba Rundreise – ¡Hasta siempre, Comandante!

Ich weiß nicht, wie die Idee so plötzlich und dringlich aufkam – vielleicht nachdem ich Dirty Dancing 2 gesehen hatte (so schlecht ist der Film gar nicht!) oder nachdem ich meine Buena Vista Social Club-CD nochmal herausgekramt hatte – aber das nächste Reiseziel stand schnell fest. Rum, Zigarren, Salsa, Lebensfreude, der Malecón, Che Guevara, Revolución, Buena Vista Social Club, Havanna…Kuba! Und so stand ich Ende Januar 2012 am Flughafen von Varadero, startklar für eine 2,5-wöchige Rundreise durch dieses faszinierende Land.

St. Lucia oder „Honeymooners, get out of my WAY!“

Nach zehn Tagen Barbados ging es mit einem Propellerflieger von LIAT weiter nach St. Lucia. Nicht selten wurde ich vor meiner Reise gefragt „Warum St. Lucia?!“ (zumindest nachdem „Sankt was?!“ beantwortet war). Ganz einfach. Bei völlig planlosen Recherchen nach einem neuen Reiseziel, bin ich bei Google auf ein Foto der beiden Pitons (Vulkanhügel) – eingebettet in eine grüne Insel und umgeben vom karibischen Meer – gestoßen, war sofort fasziniert und wusste „Da muss ich hin!“. Und tataaa! Da bin ich!

We’re jammin’…in Barbados

Als ich meinen Freunden und meiner Familie erzählte, dass ich (allein) in die Karibik fliegen würde, erntete  ich in aller Regel erst einmal folgende Reaktion: „Du reist doch nicht allein in die Karibik!!?“ (begleitet von weit aufgerissenen, ungläubigen Augen). Darauf war ich vorbereitet, insofern Antwort: „DOCH!“ (begleitet von einem teuflisch-rebellischen Ausdruck in den Augen). Also ich sehe das ja nicht ein, dass solche traumhaften Orte nur von Paaren bereist werden sollten. Warum sollte jemand, der gerne allein unterwegs ist, solche wunderschönen Orte aussparen? Ich wollte den Versuch wagen. Und so fand ich mich schließlich an einem kalten Februartag im Flieger von Frankfurt nach Barbados wieder.