Alle Artikel in: Inspiration

Puerto Varas – Ein Hauch von Deutschland in Chile

Das beschauliche Städtchen Puerto Varas, im Seengebiet Chiles und etwa 20 Kilometer nördlich von Puerto Montt sowie am Südende des Sees Llanquihue gelegen, ist nicht allein wegen seiner fantastischen Ausblicke auf den Vulkan Osorno so beliebt. Es ist es auch ein optimaler Ausgangspunkt für Besuche des nahegelegenen Nationalparks Vicente Pérez Rosales, ein guter Startpunkt für Erkundungstouren rund um den See Llanquihue und zudem beliebt für Outdooraktivitäten von Vulkanbesteigungen bis hin zu Wassersport. Eine Besonderheit der Region sind die noch heute spür- und sichtbaren Einflüsse deutscher Einwanderer, die Mitte des 19. Jahrhunderts die Region rund um den See Llanquihue besiedelten und die dort gelegenen Städte, darunter 1854 auch Puerto Varas, gründeten.

Tirol: Wanderung zur Amberger Hütte im Ötztal

Es sollte die erste Wandertour im Ötztal werden. Eine Wanderung, die nicht zu schwer und selbst für den eher ungeübten Wanderer zu bewältigen sein sollte. Die neuen Wanderschuhe wollten vorsichtig getestet werden, zudem sollte der Muskelkater nach der Tour im Rahmen bleiben, so dass keine Gefahr bestand, in den nächsten Tagen kaum einen Fuß vor den anderen setzen zu können. Wir starteten auf dem Parkplatz des beschaulichen Örtchens Gries (1600 m) in frischer Morgenluft und unter blauem Himmel, während uns die ersten Sonnenstrahlen des Tages schon auf der Nase kitzelten. Als Etappen des heutigen Tages waren die Sulztalalm auf 1898 Höhenmetern und die Amberger Hütte auf 2135 Höhenmetern geplant.

Valparaíso: im Street Art Herzen Chiles

Valparaíso könnte man auch als Freilichtmuseum bezeichnen. Als Kunstmuseum mit Gratis-Eintritt. Es gibt kaum eine Straße, in der es kein kleineres oder größeres Kunstwerk zu bewundern gibt. Street Art wohin das Auge reicht. Valparaíso hat mich auf den ersten Blick überzeugt. Chaotisch, durcheinander, bunt, lebendig, authentisch und sympathisch; so würde ich Chiles Kulturhauptstadt beschreiben. Und ich finde, Valparaíso hat mehr als nur einen Tagesausflug verdient.

San Pedro de Atacama: Wüstenoase und die besten Ausflüge

Dass ich den Norden Chiles in meine Rundreise durch Chile integrieren würde, war von Anfang an glasklar. Denn es waren die Bilder der außergewöhnlichen Landschaft der Atacama-Wüste, die meine Entscheidung, nach Chile zu reisen, stark beeinflusst und bestärkt haben. Wüstenlandschaften haben mich mit ihren unendlichen Weiten schon immer fasziniert, aber auch die Landschaft des Valle de la Luna, bei der man das Gefühl bekommen könnte, auf dem Mond gelandet zu sein, die blubbernden Geysirfelder auf 4300 Höhenmetern oder die fast unwirklich aussehenden, farbenreichen Lagunen im chilenischen Hochland hatten eine unglaublich anziehende Wirkung auf mich. Und dann eröffnete die Atacama-Wüste auch noch die Möglichkeit, mir einen ganz besonderen Reisetraum zu erfüllen: einen Besuch des Salar de Uyuni in Bolivien.

Stippvisite: Santiago de Chile an einem Tag

Was habe ich von Santiago de Chile erwartet? Nicht viel um ehrlich zu sein. Viel Lärm, viele Menschen, Smog, wenig Grün, Dreck, möglicherweise zwielichtige Gestalten und ein insgesamt hektisches Treiben. Eine südamerikanische Großstadt eben. Stattdessen gefunden habe ich aber eine recht saubere und verhältnismäßig geordnet wirkende Stadt, ausreichend Grünflächen zum Relaxen, tolle Aussichten, fantastisches Wetter, freundliche und sehr entspannte Chilenen und ein Streetart-Mekka, was meine Kamera stundenlang zum Glühen brachte. Santiago de Chile hat mich positiv überrascht! In meinem Artikel verrate ich dir die schönsten Sehenswürdigkeiten von Santiago de Chile, die du an einem Tag sehen und bei denen du den Vibe der Stadt gleich mit einfangen kannst.

Chile: Route für eine dreiwöchige Rundreise

Lange habe ich schon von einer Reise nach Chile geträumt, dem Land mit einer Länge von fast 4300 Kilometern und einer Breite von durchschnittlich nur 200 Kilometern. Bei solchen Dimensionen sind natürlich nicht nur die Temperaturunterschiede in den einzelnen Regionen gewaltig, sondern auch die Natur immens kontrastreich. Wüstenlandschaften, Vulkane, sagenhafte Bergwelten, Seengebiete, geschäftige Groß- und Küstenstädte, Strände sowie Inseln. Chile hat wohl wirklich für jeden Geschmack etwas zu bieten. Es gehört außerdem zu den sichersten und am besten entwickelten Ländern Südamerikas, was es als Reiseland – auch für Alleinreisende – nochmal interessanter macht.

Oía – der schönste Ort von Santorin

Wer kennt sie nicht, die typischen Postkartenmotive aus Santorin? Die Caldera von Oía mit ihrer kykladischen Architektur: die strahlend weißen Häuser, die blauen Dächer und die alten Windmühlen. Für mich der Inbegriff einer griechischen (Kykladen-) Insel und daher ein Must-Do auf meiner Griechenlandreise im Mai 2015. Ich entschied mich für eine Unterkunft direkt in Oía, der nördlichsten Stadt auf Santorin (und aus meiner Sicht auch die schönste Stadt auf Santorin), wo ich vier Tage verbrachte und wo meine Kamera kaum ein paar Minuten still stand.

Curaçao – Niederlande meets Karibik

Curaçao – vielleicht erinnert ihr euch noch an diesen blauen Likör, der den Mund so färbt, als hätte man an der falschen Seite des Tintenfüllers gekaut? Und nicht einmal schmecken tut er, dieser Likör, wenn ihr mich fragt.  Aber Curaçao ist mehr als ein Tropfen blaufarbigen Alkohols. Es ist eine Insel am untersten Ende der Karibik, die – tatsächlich – zu den Niederlanden gehört. Die Wahl auf Curaçao als Reiseziel fiel eher spontan durch ein gutes Flugangebot und ein dringendes Verlangen nach einem erholsamen Urlaub. „Was kann an einer karibischen Insel schon falsch sein?“, dachte ich. In meiner Vorstellung lag ich bereits unter Palmen, auf feinkörnigem, weißen Sand und lauschte den sanften Wellen des karibischen Meeres.

Stippvisite: Maastricht an einem Tag

Es ist ein kühler Vormittag im Herbst. Kein Wölkchen steht am Himmel, die Sonne strahlt. Ich streife ohne Eile durch Maastrichts Sträßchen, lasse mich einfach Treiben und entdecke ein schönes Fleckchen nach dem anderen. Neben den größeren holländischen Städten wie Amsterdam, Rotterdam oder Den Haag erscheint Maastricht auf der Karte eher wie ein unscheinbares Örtchen im südlichsten Fitzel der Niederlande. Man könnte es glatt übersehen. Sollte man aber nicht. Denn Maastricht hat einen ganz besonderen Charme. Schmale Gässchen, eine historische Innenstadt, die mit wunderschönen, verzierten Häuserfassaden glänzt, gemütliche, kleine Cafés, die in gutem Wetter einladen, draußen zu sitzen, die Maas oder der süße Geruch von Waffeln. Klein aber fein und nur einen Katzensprung hinter der deutsch-niederländischen Grenze. Das ist Maastricht.

Australia Zoo – Home of the Crocodile Hunter

Erinnert ihr euch noch an den Australier Steve Irwin, der im TV als „Crocodile Hunter“ bekannt geworden ist? Er war der Mann, der sozusagen „mit den Krokodilen tanzte“ und jede Bewegung dieser Tiere zu kennen und zu verstehen schien und bei dem einem als Zuschauer der Atem stockte, wenn er sich im Busch den giftigsten Schlangen der Welt näherte oder im offenen Meer mit Haien und riesigen Meeresschlangen schwamm.  Irwin starb 2006 während eines Unterwasserdrehs am Stich eines Stachelrochens, der ihn mitten ins Herz traf. Seine Familie führt bis heute seine Projekte und Lebenswerke – darunter den Wildlife Park „Australia Zoo“ – fort.