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Australien Rundreise: Tropisches Cairns

Weit im Norden von Queensland liegt Cairns. „Mit seiner ansteckenden Energie und Lage in üppiger tropischer Umgebung ist Cairns eine unverhohlen touristische Stadt von globaler Beliebtheit.“ Das sagte zumindest unser damaliger ständiger Reisebegleiter, Mr. Lonely Planet Australien. Cairns war für unseren dreieinhalbwöchigen Roadtrip an der Ostküste Australiens der Startpunkt. Wirklich viel los war in Cairns damals nicht, aber das angekündigte feuchtwarme Klima in einer tropischen Umgebung – einer wirklich wunderschönen tropischen Umgebung – kann ich bestätigen (und einen entspannten Strandtag nur empfehlen).

Florida – The Sunshine State

Nachdem ich in jungen Jahren bereits eine Weile in Florida  verbracht hatte, kehrte ich auch später noch mehrfach dorthin zurück um Freunde wieder zu treffen und floridianische Sonne zu tanken. Mittlerweile war ich in den Everglades, in Miami, Orlando, Gainesville, St. Augustine, Fort Myers, Sanibel Island und in Naples.  Alles hat seinen Reiz, aber nur ein einzelner dieser Orte hätte für meinen Geschmack doch zu wenig zu bieten um einen ganzen Urlaub dort verbringen zu wollen. Die interessantere Alternative ist es da wohl, einen Mietwagen zu nehmen und auf eine Rundreise durch Florida zu gehen!

Ein „Full Moon“ auf Koh Phangan…

…und dennoch war ich nicht auf der „Full Moon Party“. Shame on me. Aber auch ohne die weltberühmte Party, hat die Insel gute Argumente, sie zu besuchen. Die Hinreise nach Koh Phangan war allerdings erstmal ziemlich kräftezehrend und nervenraubend. Eigentlich machen mir längere Weiterreisen nichts aus. Im Gegenteil. Meistens genieße ich längere Bus- oder Bootsfahrten, da man etwas vom Land sehen kann, während man sich mit guter Musik auf den Ohren entspannt zurücklehnt. In diesem Fall war es jedoch anders.

St. Lucia oder „Honeymooners, get out of my WAY!“

Nach zehn Tagen Barbados ging es mit einem Propellerflieger von LIAT weiter nach St. Lucia. Nicht selten wurde ich vor meiner Reise gefragt „Warum St. Lucia?!“ (zumindest nachdem „Sankt was?!“ beantwortet war). Ganz einfach. Bei völlig planlosen Recherchen nach einem neuen Reiseziel, bin ich bei Google auf ein Foto der beiden Pitons (Vulkanhügel) – eingebettet in eine grüne Insel und umgeben vom karibischen Meer – gestoßen, war sofort fasziniert und wusste „Da muss ich hin!“. Und tataaa! Da bin ich!

We’re jammin’…in Barbados

Als ich meinen Freunden und meiner Familie erzählte, dass ich (allein) in die Karibik fliegen würde, erntete  ich in aller Regel erst einmal folgende Reaktion: „Du reist doch nicht allein in die Karibik!!?“ (begleitet von weit aufgerissenen, ungläubigen Augen). Darauf war ich vorbereitet, insofern Antwort: „DOCH!“ (begleitet von einem teuflisch-rebellischen Ausdruck in den Augen). Also ich sehe das ja nicht ein, dass solche traumhaften Orte nur von Paaren bereist werden sollten. Warum sollte jemand, der gerne allein unterwegs ist, solche wunderschönen Orte aussparen? Ich wollte den Versuch wagen. Und so fand ich mich schließlich an einem kalten Februartag im Flieger von Frankfurt nach Barbados wieder.